MUT - mutig neue Schritte gehen

ein kleiner loewe

Was bedeutet Mut eigentlich?

Mutig zu sein bedeutet, trotz Angst, Unsicherheit oder Widerstand zu handeln. Es ist die Fähigkeit, sich Herausforderungen zu stellen und Entscheidungen zu treffen, die möglicherweise unangenehm oder vielleicht auch riskant erscheinen.

Gerade im Alltag brauchen wir ja immer wieder Mut um etwas zu entscheiden, zu tun, zu beginnen oder zu beenden. Also ja es hat auch mit Entscheidungen zu tun, sich etwas trauen obwohl man manchmal nicht genau weiß, wie das Ergebnis sein wird.


Um was geht es in diesem Blogartikel?

  1. Beispiele aus dem Alltag
  2. Mut Definitionen
  3. Was uns prägt und leitet
  4. Tipps für mehr Mut im Alltag

bunte blumen

Beispiele aus dem Alltag

Eine neue Farbe an die Wand malen: Sich für eine auffällige oder unkonventionelle Farbe zu entscheiden. Was wenn ich kritisiert werde und es nicht gefällt?
Einen neuen Job suchen: Den Schritt zu wagen, sich auf neue Stellen zu bewerben oder ein Vorstellungsgespräch zu führen, erfordert Mut. Sich auf etwas Neues einlassen, besonders wenn man sich in der aktuellen Position ja wohlfühlt. Wer weiß ob das gutgeht?
Eine Beziehung beenden: Das Ende einer Beziehung kann schmerzhaft sein, aber manchmal ist es notwendig, um das eigene Wohlbefinden zu schützen.
Ein neues Hobby beginnen: Sich in einen Kurs einzuschreiben oder eine neue Sportart ausprobieren. Schaffe ich das oder werde ich scheitern?
Öffentlich sprechen: Eine Präsentation halten oder bei einem Event sprechen zu müssen, erfordert oft viel Mut und Überwindung. Was wenn ich etwas vergesse oder nicht weiter weiss, mir die Worte fehlen?
Eigene Meinungen äußern: In einer Diskussion oder einem Meeting seine Sichtweise klar und deutlich zu vertreten, auch wenn sie von anderen abweicht. Schätzt man mich dann weniger?
Jemanden um Hilfe bitten: Es kann schwierig sein Unterstützung von anderen anzufordern. Besonders wenn man gelernt hat, alles alleine machen zu müssen.
Sich für die eigenen Bedürfnisse einsetzen: „Nein“ zu sagen oder Grenzen zu setzen, wenn man überlastet ist oder etwas nicht möchte.
Verletzlichkeit zeigen: In einer engen Beziehung offen über Ängste, Unsicherheiten, Wünsche oder Ziele zu sprechen. Werde ich verurteilt oder bewertet.
Ein neues Umfeld betreten: In eine andere Stadt ziehen oder an einen neuen Arbeitsplatz wechseln und dort neue Kontakte knüpfen. Was ist wenn sich niemand findet?

Kochen: ein neues Gericht kochen, weil es vielleicht nicht schmecken könnte.

Reisen: Alleine eine Reise antreten, sich zurechtfinden am Flughafen, neuen Menschen begegnen.

 

Manches mag auf dich zutreffen oder du kennst es, manches auch nicht, weil du damit kein Thema hast, dann freue ich mich für dich. Wir sind immer auch geprägt von früher und je nachdem wie mit uns umgegangen wurde, was uns vermittelt oder gelernt wurde, so handeln, so reagieren wir. Diese Beispiele verdeutlichen, dass Mut oft in kleinen Entscheidungen des Alltags erforderlich ist und nicht nur in großen Taten zum Ausdruck kommt.

 

ein herz aus holz

Hier sind einige Aspekte die Mut definieren

Insgesamt ist Mut eine innere Stärke, die es uns ermöglicht, authentisch zu leben und unsere Werte und Überzeugungen aktiv zu vertreten.

  • Mutige Menschen fühlen oft Angst, aber sie lassen sich nicht von ihr lähmen, sie erkennen ihre Ängste an und handeln trotzdem.
  • Mut kann bedeuten die Wahrheit auszusprechen, auch wenn sie unbequem ist. Das kommt in der Partnerschaft ebenso vor wie im Job.
  • Mutige Menschen übernehmen Verantwortung für ihre Entscheidungen und deren Konsequenzen, auch wenn diese schwierig sind.
  • Mut erfordert oft das Verlassen der Komfortzone, das was wir kennen und wo wir uns wohlfühlen. Es bedeutet, neue Erfahrungen zu suchen und sich Herausforderungen zu stellen.
  • Mutig zu sein heißt auch, sich verletzlich zu zeigen und offen für Feedback oder Kritik zu sein.
  • Manchmal bedeutet Mut, für die Rechte oder das Wohl anderer einzutreten, selbst wenn dies persönliche Nachteile mit sich bringen könnte.
  • Mutige Menschen arbeiten daran, ihr Selbstvertrauen zu stärken und an sich selbst zu glauben.
fußspuren im sand

Was uns prägt und leitet

Die Prägungen aus unserer Kindheit und Jugend können Einfluss auf unser Selbstbewusstsein und unsere Fähigkeit haben, mutig zu handeln. Oft sind es die Erfahrungen und Beziehungen, die wir in unseren frühen Jahren gemacht haben, die uns prägen und unsere Sicht auf uns selbst und die Welt um uns herum formen.


1. Das Familienumfeld
Das familiäre Umfeld ist oft der erste Ort an dem wir lernen, wie wir uns selbst sehen. Kinder brauchen ein schützendes Umfeld, Motivation und Bestätigung. Wenn Kinder in einem kritischen oder zu überbehüteten Elternhaus aufwachsen, trauen sie sich einfach weniger zu und sie fühlen sich unsicher. Hohe Erwartungen seitens der Bezugspersonen, keine Fehler machen dürfen, kann ungewollt dazu beitragen, dass das Kind Angst vor Misserfolg entwickelt. Es ist wichtig zu erkennen, dass solche Erfahrungen nicht die Schuld des Kindes sind, sie sind einfach Teil eines Lernprozesses.


2. Negative Erfahrungen
Frühe negative Erlebnisse – wie Mobbing oder das Gefühl der Ablehnung – können Wunden hinterlassen. Wenn Kinder wiederholt erleben, dass sie für ihre Meinungen oder ihr Verhalten kritisiert werden, hat das auch Einfluss auf das Selbstvertrauen. Diese Erfahrungen sind schmerzhaft, die Folge kann Rückzug sein und weniger Bereitschaft neue Herausforderungen anzunehmen und mutig zu sein.


3. Vergleich mit anderen
In einer Welt, die oft den Vergleich fördert – sei es durch soziale Medien oder schulische Leistungen – kann es leicht passieren, dass man sich nicht okay fühlt. Wenn Kinder ständig sehen, dass andere erfolgreicher oder beliebter sind, kann dies ihr Selbstbild negativ beeinflussen. Jeder Mensch ist einzigartig und hat seine eigenen Stärken und Schwächen.


4. Mangelnde Unterstützung
Ein unterstützendes Umfeld ist entscheidend für die Entwicklung von Mut. Wenn Kinder keine positiven Vorbilder haben oder nicht ermutigt werden, ihre Ängste zu überwinden und neue Dinge auszuprobieren, kann dies dazu führen, dass sie sich unsicher fühlen. Die Abwesenheit von Unterstützung bedeutet nicht, dass das Kind weniger wertvoll ist, es zeigt lediglich auf, wie wichtig positive Rückmeldungen sind.


5. Angst vor Ablehnung
Die Angst vor Ablehnung ist eine universelle menschliche Emotion. Wenn diese Angst in der Kindheit verstärkt wird – etwa durch ständige Kritik oder das Gefühl des Nicht-Geliebt-Werdens – kann sie im Erwachsenenalter dazu führen, dass man zögert, seine Meinung zu äußern oder neue Beziehungen einzugehen. Diese Angst ist verständlich und zeigt nur den Wunsch nach Zugehörigkeit.


6. Perfektionismus
Ein perfektionistisches Denken kann ebenfalls aus frühen Prägungen resultieren. Wenn Kinder lernen, dass nur perfekt sein akzeptabel ist – sei es durch Erwartungen oder gesellschaftlichen Druck - so können sie zögern Risiken einzugehen, aus Angst vor dem Scheitern. Jedoch sind Fehler Teil des Lebens und bietet uns oft wertvolle Lektionen und Erfahrungen.


7. Innere Dialoge
Der innere Dialog – die Art und Weise wie wir mit uns selbst sprechen – wird oft schon früh geprägt. Negative Selbstgespräche können unser Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten untergraben und dazu führen, dass wir Gelegenheiten verpassen. Achtsamkeit gegenüber diesen Gedanken kann helfen sie zu hinterfragen und neu zu gestalten.

Fazit

Es ist wichtig zu erkennen, dass diese Prägungen nicht unveränderlich sind, sie sind Teil unserer Geschichte und unseres Wachstumsprozesses. Mit Achtsamkeit und Mitgefühl für uns selbst, können wir alte Muster durchbrechen und mehr Mut im Alltag entwickeln. Mut ist eine Fähigkeit, die wir kultivieren können, es beginnt oft mit kleinen Schritten des Bewusstseins für unsere Ängste und deren Ursprünge. Indem wir uns diesen Themen mit Empathie stellen und aktiv an unserem Selbstvertrauen arbeiten. Dazu gibt es Ansätze wie psychosozaile Beratung, Hypnose oder Coaching, sie bieten Raum zur Reflexion und zur Arbeit an unserem Selbstwertgefühl. So können wir lernen, mutiger im Leben aufzutreten und unsere Träume zu verfolgen.

 

ein weg im wald, eine allee

Tipps für mehr Mut im Alltag

1. Achtsame Reflexion: Wofür brauchst du heute Mut?
Nimm dir einen Moment Zeit für dich selbst. Setze dich an einen ruhigen Ort, schließe die Augen, atme tief ein und aus und stelle dir folgende Fragen:
Gibt es eine Situation, in der du dich unwohl fühlst?
Gibt es eine Wahrheit, die du schon lange aussprechen möchtest?
Was hält dich davon ab, den ersten Schritt zu tun?
Schreibe deine Gedanken auf und erkenne an, dass es in Ordnung ist, sich verletzlich zu fühlen.


2. Praktische Tipps für mutige Schritte
Ehrliche Fragen stellen
Beginne ein Gespräch mit jemandem, dem du vertraust. Frage nach den Gedanken oder Gefühlen zu einem Thema das dir am Herzen liegt.
Wahrheiten aussprechen
Übe das Ausdrücken deiner Gefühle in kleinen Schritten. Schreibe einen Brief an jemanden (auch wenn du ihn nicht abschickst), um deine Gedanken klarer zu formulieren.
Setze dir ein kleines Ziel für den Tag

Das kann sein, eine neue Aktivität auszuprobieren, einen anderen Heimweg zu nehmen - zu gehen oder zu fahren oder einfach nur „Nein“ zu sagen, wenn du etwas nicht möchtest.


3. Achtsame Übungen zur Stärkung deines Mutes
Meditiere
Nimm dir täglich 5–10 Minuten Zeit für eine geführte Meditation über Mut und Selbstakzeptanz, bei youtube gibt es viele tolle Meditationen.

Visualisiere

Stell dir eine Situation vor wo du wirklich mutig warst, egal ob du 5 Jahre oder 40 Jahre alt warst, egal ob in der Schule, privat oder im Job und hol dir das Gefühl und geniesse es, fühle es richtig gut in dir und fülle dich damit.
Führe ein Tagebuch
Halte fest wann du mutig warst oder wann du es gerne gewesen wärst. Reflektiere darüber, was dich zurückgehalten hat und was du beim nächsten Mal anders machen könntest.
Affirmationen
Wiederhole täglich positive Affirmationen wie „Ich bin mutig“ oder „Ich habe das Recht, meine Wahrheit auszusprechen“. Das Gehirn an sich unterscheidet nicht zwischen richtig und falsch. Es glaubt das was du ihm sagst.


Abschlussgedanken

Denke daran - Mut ist ein Prozess und kein Ziel.
Jeder kleine Schritt zählt und belohnt uns unter anderem mit schönen Momenten.
Erlaube dir selbst, Fehler zu machen und aus ihnen zu lernen.
Du bist nicht allein auf diesem Weg, jeder von uns hat Ängste und Unsicherheiten.

 

pusteblume

 

 

 

Ich hoffe, dass diese Tipps dir helfen werden, deinen eigenen Mut zu finden und ihn im Alltag einzusetzen. Bleib achtsam - herzlichst Andrea


Kommentar schreiben

Kommentare: 0
Firmenlogo
Erfolgsgeschichte WKS

Psychosoziale Beratung

Praxis: Pebering - Strass 21 OG 2 in 5301 Eugendorf

Tel. +43 (0) 664 54 29 338

Website: www.begegnungen-praxis.at

Mail: office@begegnungen-praxis.at

Schamanische Energiearbeit

Praxis: Pebering - Strass 21 OG 2 in 5301 Eugendorf

Tel. +43 (0) 664 54 29 338

Website: www.schamanische-energiearbeit-andrea.at

Mail: office@begegnungen-praxis.at



Logo Impuls Pro, Maenlein in gruen, blau, rot
Logo Mediation, Maenlein in gruen, blau, rot
Logo Aufstellungsarbeit Maenlein in gruen, blau, rot
Logo Supervision, Maenlein in gruen, blau, rot

Hier finden sie mich im Expertenpool als Mitglied der Wirtschaftskammer

Der Gesundheitshunderter kann bei mir eingelöst werden für alle Selbständigen

SVS Gesundheitshunderter, gruenes rundes Logo


Das Schönste das du tragen kannst, ist Selbstbewusstsein.